Cookie-Hinweis | Internetagentur Hannover, pixelcreation GmbH

Praxistipp: Cookie - Hinweis auf Ihrer Website

Erfahren Sie, welche Vorgaben für Cookies in Deutschland gelten.

Wir weisen darauf hin, dass unsere Hinweise nur allgemeiner Natur sind und nicht die rechtliche Prüfung Ihrer Cookie-Hinweise im Einzelfall ersetzen.

Was sind Cookies?

Werbe-Cookies dienen in erster Linie dazu, nützliche Informationen über den Besucher der Website sowie deren Nutzerverhalten zu ermitteln. Besonders bei der Gestaltung und Bereitstellung geeigneter Werbemittel spielen diese Informationen eine wichtige Rolle. Mittlerweile geben immer mehr Seiten den Hinweis, das Cookies verwendet und gespeichert werden. Grund dafür sind Bestimmungen zur Erhebung, Speicherung, Nutzung und Weitergabe personenbezogener Informationen, die zum einen den Schutzbestimmungen des Telemediengesetz (§ 15 Abs. 3 TMG) und zum anderen der EU-Richtlinie 2009/136/EG unterliegen.


Neue Cookie Regelung von Google

Auch Google hat in diesem Jahr eine Cookie Regelung für die Produkte Google AdSense, DoubleClick for Publishers und DoubleClick Ad Exchange und eigene Apss eingeführt. Mit der "Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU" beugt sich Google im Grunde den Richtlinien der EU und veranlasst das Opt-In Verfahren für Werbe-Cookies. Damit passt sich Google den Vorschriften der EU an und schreibt die Einhaltung unabhängig von gesetzlichen Vorschriften vor.

Wann ist ein Cookie-Hinweis notwendig?

Nach EU-Recht ist das Setzen von Traking- und Targeting Cookies nur mit der ausdrücklichen Zustimmung des Users zulässig (Opt-In). Das heißt konkret, das Website-Betreiber Informationen nur dann erheben und speichern dürfen, wenn der Nutzer darüber klar und umfassend informiert wurde und er in die Datenerhebung und -speicherung eingewilligt hat.
Das die Umsetzung der EU-Richtlinie bislang noch nicht in nationales Recht erfolgte (Umsetzungsfrist 2011 abgelaufen), wird mit dem § 15 Abs. 3 TMG begründet. Die Vorschriften des Telemediengesetzes beinhalten, dass Dienstanbieter nur solange Werbe-Cookies einsetzen dürfen, bis diesen durch den Nutzer widersprochen wird (Opt-out) und ist daher nicht mit einer vorherigen Einwilligung vergleichbar.

Da allerdings immer noch Uneinigkeit darüber herrscht, welche Vorschriften in Hinblick auf die Anwendung von Cookies gelten, also ob das Opt-In oder das Opt-Out Verfahren angewendet werden soll, ist es unabhängig von den möglichen Verfahren dennoch erforderlich, dass Website-Betreiber eine Datenschutzerklärung einbinden, die alle erforderlichen Informationen erhält (s. Inhalte Datenschutzbestimmungen).

Umsetzung der Cookie-Hinweise

1. Opt-Out Methode für Einzellösungen

Bei der Opt-Out Methode für Einzellösungen wird im Cookie-Hinweis auf die Datenschutzerklärung des Webseitenbetreibers aufmerksam gemacht, in der der User über Tracking- und Targeting aufgeklärt wird.

2. Opt-Out Methode für Gesamtlösungen

Anhand der Opt-Out Methode für Gesamtlösungen können mit Hilfe eines Schalters im Cookie-Hinweis, alle Werbedienste deaktiviert werden. 

Sollten Sie Google Dienste, wie Google AdSense, DoubleClick for Publishers und DoubleClick Ad Exchange nutzen, ist es nach neuen Vorschriften unabdingbar einen Cookie Hinweis (Opt-In) auf Ihrer Website zu platzieren. Weiterhin empfehlen wir die Nutzung von Cookie Hinweisen auf Ihrer Website, wenn Sie Anwendungen, wie Google Analytics oder ähnliche Tracking-Tools im Einsatz haben. Weisen Sie bislang weder auf Ihre Datenschutzbestimmungen hin, noch geben Sie Usern die Option des Opt-Out Verfahren, sollten Sie dies schnellstens nachholen, um mögliche gesetzliche Verstöße zu umgehen.

Ariane Arnold, Online Marketing

Ariane Arnold, Online Marketing Managerin bei pixelcreation:

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Rufen Sie mich an - Ich freue mich auf den Austausch! 

Tel. 0511 / 64 21 59 30

pixelcreation Team
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