Growth Hacking

Schon mal was von „Growth Hacking“ gehört?

Erfahren Sie mehr darüber was Growth Hacking ist und warum es im Jahr 2016 an Bedeutung gewinnt.

Was ist Growth Hacking?

Registrierungen, Käufe oder auch Empfehlungen steigern – dies ist die Anforderung vieler Unternehmen. Das Growth Hacking beschäftigt sich mit cleveren aber vor allem kostenfreien Taktikten die dazu verhelfen diese Kennzahlen zu steigern. Diese Marketing-Technik ist vor allem in der Startup-Branche bekannt und hat neben der Absatzförderung auch das Ziel die Bekanntheit (Viralität) zu steigern.


Woher stammt der Begriff?

Der Begriff „growth hacker“ wurde im Jahr 2010 zum ersten Mal von Sean Ellis (CEO Qualaroo), der als Begründer des Begriffs gilt, in einem Blogpost erwähnt:

„A growth hacker is a person whose true north is growth.“
(dt.: Ein Growth Hacker ist eine Person, deren wahres Ziel im Wachstum liegt!)

Der Begriff „growth“ (dt. Wachstum) spiegelt die wichtigste Aufgabe eines Growth Hackers wieder: Die Kennzahlen und somit auch die KPI´s zu schnellem Wachstum verhelfen. Das Wort „Hacker“ sollte in diesem Zusammenhang jedoch keinesfalls negativ gewertet werden: Es bezieht sich vielmehr auf den technisch-analytischen Hintergrund den ein Growth Hacker mitbringen sollte, um erfolgreiche Tricks anzuwenden.

 

Was macht einen Growth Hacker aus?

Ein Growth Hacker muss neben analytischem Denken und Kreativität auch technisches Fachwissen mitbringen. Im Kern konzentriert sich der Growth Hacker auf 5 Schritte:

-          Zugriffszahlen steigern

-          User zur Registrierung bewegen

-          Kundenbindung durch Steigerung der Aktivität

-          Käufe erhöhen

-          Empfehlungen erhöhen

Dabei wird jeder Schritt des Users mit Hilfe von Tracking-Tools überwacht. Ein Growth Hacker beobachtet die einzelnen Schritte und leitete kreative Ideen ab, um die User zur Conversion zu bewegen.

Beispiele für gelungene Growth Hacks

Das wohl bekannteste Beispiel ist der Growth Hack für Hotmail. Bereits im Jahr 1998 ging jede über Hotmail versendete E-Mail mit dem Satz „Diese Mail wurde mit Hotmail versandt. Holen Sie sich jetzt Ihr gratis E-Mail-Konto“. Diese Taktik verhalf Hotmail innerhalb kürzester Zeit zu 12 Millionen Accounts.

Das weiteres Beispiel ist Dropbox: Durch eine Weiterempfehlungsmöglichkeit konnten Nutzer ihren eigenen Speicherplatz erweitern. Dies führte innerhalb von 15 Monaten zu einer Steigerung von 100.000 auf 4 Millionen Nutzer.

Zukunftspotenzial

Das Zukunftspotenzial ist in Zeiten des individuellen Nutzers ziemlich groß. In einer Buzzword Umfrage sprachen sich 8,4% aller Teilnehmer für das „growth hacking“ als Trendwort für 2016 aus. Sicherlich gibt es auch weitere Vorreiter wie das Content oder Influencer Marketing die auch 2016 noch die Nase vorn haben. Aber auch Growth Hacking gehört dazu und sollte nicht unterschätzt werden.

Wer es schafft mit kreativen kleinen Tricks die Unternehmenskennzahlen zu steigern und so seine Zielgruppe gezielt zu erreichen, für den stehen die Chancen 2016 sehr gut.

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pixelcreation Team
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